Wochenendfreizeit in Maria Einsiedel mit den 15-18 jährigen

24. März 2010 | Von Oliver Pfleiderer | Kategorie: Aktivitäten
Gruppenbild mit den erstellten T-Shirts

Gruppenbild mit T-Shirts

Unser Wochenende haben wir in Maria Einsiedel am Freitag, den 19.03.2010 gestartet. Die Sonne bescherte uns einen wunderschönen Empfang, so dass wir nach dem langen Winter unsere Teilnehmer außerhalb des Gebäudes begrüßen konnten.

Nachdem die gesamte Meute, waren es doch immerhin 4 an der Zahl, eingetroffen sind, wurden erst mal die neuesten Gerüchte und Geschichten ausgetauscht. Tja ja, der Tratsch gehört halt auch zum Gruppenzusammenhalt dazu. Als Neuling in unserer Gruppe kam Shannon eigentlich ganz gut mit uns zurecht. Wir waren nett und höflich und nur zu den alten Hasen etwas frecher.

Eine kurze Besprechung im Gruppenraum ergab, dass wir uns auf ein Kinoprogramm, Bowling und das Vivarium eingeschossen hatten – ob wir das alles auch wirklich in die Tat umgesetzt haben, bleibt bis dahin ein Geheimnis.

Nach dem Abendessen haben wir uns in großer Runde ums Unospiel geschlagen. Natürlich mit verschärften Regeln, denn einfach und normal ist ja langweilig und geht bei uns nun mal gar nicht. Verschärfte Regeln heißt: Niemand darf eine Frage stellen, zu spät die Karte legen oder Fluchen, sonst muss er oder sie zwei Karten ziehen. Auf eine Zahl, darf eine identische von einem anderen Spieler aus der Runde drauf geworfen werden, egal ob er an der Reihe ist oder nicht. Das sorgt für Verwirrungen und Irreführungen und endet nicht selten in lautem Gelächter!

Am Samstag empfing uns der Regen und verschlafene kleine Wiesel. Die Planung ins Vivarium zu fahren wurde schnell auf Eis gelegt, kam doch der Daniel mit einer viel cooleren Idee um die Ecke – T-Shirts besprayen!!! Jeder hat sich also eine Schablone gebastelt um diese anschließend auf dem Außengelände aufs Shirt zu sprayen. Wir hatten einen riesen Spaß und es kamen richtig coole Motive dabei rum. Pünktlich mit dem wiedereinsetzen des Regens wurden wir fertig und bestaunten gegenseitig unsere Errungenschaften.

Nach dem Mittagessen wurde fleißig weiter T-Shirts verschönert, so dass die Idee mit dem Vivarium vollends verworfen wurde. Die Nachfrage nach dem Kino kam nun eigentlich nur noch bei Laura gut an, alle anderen hatten weniger Interesse im Regen raus zu gehen. Also haben wir uns mal wieder total spontan für einen Videoabend im Gruppenraum entschieden. Genug zu schnukkeln hatten wir ja mit, war also alles gar kein Problem.

Ansicht Maria EinsiedelDer Film war eingelegt, das Licht gedimmt, die Schnukkelsachen auf dem Schoss und die kalten Getränke geöffnet. Alle Anwesenden warteten eigentlich nur noch auf den Start, wäre da nicht die Verspätung von Sascha gewesen. Naja, warten mit einem kühlen Getränk und Schokolade, oder Chips, oder beides zusammen – gerne auch auf einmal – ist dann nicht ganz so öde. Als Sascha dann endlich total lässig in den Raum kam, waren unsere Getränke leer und die Chipstüten leer. Wir mussten also erstmal alles wieder auffüllen, bevor es dann endlich losgehen konnte, denn Kino ohne Essen und Trinken, einfach unvorstellbar.

Nach dem ersten lustigen Film haben wir uns gleich noch einen reingezogen. Ist ja auch viel lustiger mehr als 4 Stunden auf einer Stelle zu sitzen und den Arm nur Richtung Getränke oder Essen auszustrecken – bitte keine Überanstrengung, der Tag war schon stressig genug!!

Die zweite Runde haben nicht alle so genau mitbekommen. Die Jutta ist zwischendurch einfach mal mit dem Kopf auf der leeren Beamertasche eingeschlafen und wurde kurzzeitig von dem Blitzlichtgewitter der anwesenden Papparazzis aufgeschreckt. Nach der großen Vorstellung sind alle mehr oder weniger wach, auf jeden Fall aber rundum satt und glücklich ins Bett gewandert.

Das Aufstehen am Sonntag viel uns dann allen doch recht schwer, denn normalerweise steht man ja wohl erst so gegen 10 Uhr am Wochenende auf – geht hier aber leider nicht. Dass heißt, es ginge schon, gäbe dann nur kein Frühstück und auch viel zu nervige Teamer, die einen einfach nicht schlafen lassen – hi hi hi.

Das Sprayen kam so gut an, dass wir uns nochmals raus in den Garten begeben haben und die letzten Hemden und Hosen noch mit den am Tag zuvor angefertigten Motiven verziert haben. Wir haben auf jeden Fall beschlossen, auch wenn unsere Beschlüsse nicht immer direkt so umgesetzt werden (siehe dieses Wochenende), dass wir das nochmal in der Sommerfreizeit machen wollen.

Völligst gechillt ging es dann zum Mittagessen – keine Ahnung ob das an der Ruhe oder an den Dämpfen des Spraydose lag. Man munkelt es lag an dem Inhalt der Dose, aber die Teamer bestreiten das!

Wir hatten ein echt entspanntes und schönes Wochenende. Auch wenn die Runde etwas klein war, so konnten wir uns alle einfach noch besser Kennenlernen. Und Maria Einsiedel – am Ende war es doch gar nicht so schlecht wie man es sich vorgestellt hat. Es passt!

Bis zum nächsten Mal!

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